Die 7 Regeln der Ergonomie
Ergonomische Arbeitssysteme erleichtern die Arbeit, schützen die Gesundheit der Beschäftigten und steigern ihre Produktivität. Die positiven Ergebnisse: mehr Motivation und Zufriedenheit, höhere Leistung, Effizienz und Arbeitsqualität sowie weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten. Das bedeutet letztlich eine bessere Produktion, mehr Wirtschaftlichkeit und einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: nachhaltigen Erfolg für Ihr Unternehmen.
Die sieben Grundregeln der Ergonomie für Arbeitssysteme unterstützen Sie bei der Planung und Einrichtung ergonomischer Arbeitsplätze und Regalsysteme.

Körpergröße und optimale Arbeitshöhe: Die optimale Arbeitshöhe hängt von der Körpergröße der Beschäftigten und der ausgeübten Tätigkeit ab. Für durchschnittliche Anforderungen liegt die optimale Arbeitshöhe im Mittel bei etwa 1125 mm.

Arbeitsbereich: Der Arbeitsbereich sollte stets in einer Höhe zwischen 800 mm und 1500 mm liegen. Arbeiten über Herzhöhe und unterhalb von 800 mm sollten vermieden werden.

Greifraum: Alle Behälter, Vorrichtungen und Bedienelemente sollten gut erreichbar sein und sich innerhalb eines anatomisch und physiologisch geeigneten Bewegungsbereichs befinden.

Teilebereitstellung: Alle Greifwege sollten möglichst kurz sein. Ideal sind daher Greif- und Teilebehälter in unmittelbarer Nähe der Beschäftigten.

Sehbereiche: Unnötige Kopf- und Augenbewegungen sollten vermieden werden. Werden Gegenstände im gleichen Abstand zu den Augen der Beschäftigten angeordnet, entfällt ein erneutes Fokussieren.

Beleuchtung: Eine gute Beleuchtung verhindert vorzeitige Ermüdung, erhöht die Konzentrationsfähigkeit und verringert das Fehlerrisiko. Starke Kontraste, Blendungen und Reflexionen sollten vermieden werden.

Einstellung der Arbeitsmittel: Die richtige Einstellung der Arbeitsmittel trägt dazu bei, Bewegungen zu reduzieren und dadurch körperliche Belastungen und unproduktive Zeiten zu verringern.




